Online-Führung durch die Städel-Highlights

britta kadolsky

Städel Sammlung: Die Highlights 

„Museum für zu Hause – Live“ nennt das Museum seine Reihe der Online-Formate. Freudig nehme ich die Online-Führung über die Städel Highlights wahr.
Ein Highlight ist die Online-Führung gleich aus mehreren Gründen: 

  •  Endlich kann ich mal wieder ein Museum ‚besuchen‘ – in dieser an Kunst und Kultur so impulsarmen Zeit.
  •  Und das Online-Format ist wirklich ein Highlight. Dagmar Marth führte sehr professionell durch die Werke aus dem Datenarchiv. Dank des digitalen Raumes kann sie Vergrößerungen auf die heimischen Bildschirme zaubern und auf Einzelheiten aufmerksam machen, die einem im Museum entgehen.
  •  Außerdem erfahre ich erst durch diese Führung erst, dass das Städel Museum über mehr als 22.000 gemeinfreie Werke in der Digitalen Sammlung verfügt. Das ist großartig, ermöglicht es doch jedem und jeder auf diese Bilder online zuzugreifen und, so wie ich, diese auf einem Blog über Kunst einer (vielleicht anderen) Öffentlichkeit zusätzlich zugänglich zu machen. (Das Urheberrecht muss selbstverständlich dennoch berücksichtigt werden; somit ist die Kunst nach dem 2. Weltkrieg also leider ausgenommen.)

Nun aber zur eigentlichen Kunst-Führung. Das Ticket bucht man online für 5 Euro, am besten einige Zeit im Voraus, da die Führungen mittlerweile schnell ausgebucht sind.
Das Frankfurter Kunstmuseum besitzt Meisterwerke aus 700 Jahren. Bei der 1 ½- stündigen Kunst-Tour durch die Highlights pickt Frau Marth einige wenige heraus und stellt sie einem Pendant gegenüber. Aufgrund von Gemeinsamkeiten oder Gegensätzen zusammengestellte Bildpaare ergeben sich Bezüge zwischen den Sammlungen der Alten Meister und Werken aus der Moderne oder der Gegenwart. Das ist in der Tat abwechslungsreich, insbesondere da es multimedial unterstützt wird.

Das Paradiesgärtlein, Oberrheinischer Meister, um 1410/20 , CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main

Das Paradiesgärtlein

Wir beginnen mit dem kleinen, aber umso berühmteren Paradiesgärtlein aus dem Mittelalter. Das sakralen Andachtsbild mit der lesenden Maria im Zentrum, dem Jesuskind zu ihren Füßen und weiterem Bildpersonal, zeigt einen paradiesartigen Garten mit Blumen, Bäumen, Früchten und Tieren, die alle in Hülle und Fülle und friedlich nebeneinander existieren: Einem sogenannten Hortus conclusus.  Eine „realistische Naturbeobachtung: 24 Pflanzen- und 12 Vogelarten sind präzise identifizierbar“ heißt es auf der Webseite des Städel. 

Durch die gezeigten Vergrößerungen auf unseren heimischen Bildschirmen erkennen wir, dass die Gesichter aller abgebildeten Personen annähernd gleich sind. Es sind ja auch alles Heilige, die lediglich durch ihre Attribute und nicht durch ihre Physiognomie zu unterscheiden sein sollen. So ist beispielswiese in der vorderen rechten Bildecke eine Gruppe Männer zu sehen: Die Rückengestalt ist Georg, der den Drachen besiegt hat, der nun friedlich auf dem Rücken liegt und jegliche Gefährlichkeit verloren zu haben scheint. Genauso harmlos sieht auch der Teufel in Gestalt des kleinen schwarzen Affen aus, der von Erzengel Michael (im blauen Mantel daneben sitzend) besiegt wurde. Die wunderbare Farbigkeit unterstützt die fröhliche Heiterkeit des Bildchens.

Frau Marth vergleicht das Bild mit John Baldessaris 2014 erstellten Werk Movie Scripts / Art: …One must act quickly… in dem der amerikanische Künstler einen Ausschnitt des Paradiesgärtleins als Foto auf die Leinwand zieht, wenige Details nachmalt und mit einem Text kombiniert, der scheinbar nichts mit dem Bild an sich zu tun hat. Baldessari, der 1970 alle seine gemalten Werke in einer aufsehenerregenden Aktion verbrannte und seither als Konzeptkünstler gilt, starb 88-jährig vor ca. einem Jahr. Die Collage aus dem Text mit seinen Seitenhieben auf den Kunstmarkt und dem eher unbedeutenden Tisch-Detail aus dem ursprünglichen Gemälde, lässt so manche Betrachter*in verwirrt zurück. Auch ich grübele länger über einen möglichen Zusammenhang und überlege, ob Text und Malerei gleichwertig sind. Die Bildrechte lassen eine Abbildung nicht zu, hier der link zum Werk mit weiteren interessanten Informationen vom Städel.

Rembrandt und Liebermann 

Rembrandt, Die Blendung Simsons, 1636, 220 x 305 cm, CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main

Der Vergleich von Rembrandts Blendung Simsons und Max LiebermannSimson und Delila überzeugt auf den ersten Blick. Inhaltlich wird dasselbe Thema aus dem Alten Testament dargestellt: 
„Die von Gott verliehene übermenschliche Stärke des alttestamentarischen Richters Simson lag in seinen ungeschnittenen Haaren. Seine Geliebte Delila, eine Philisterin, hat ihm dieses Geheimnis entlockt. Nachdem sie ihm den Kopf geschoren und ihre Landsleute herbeigerufen hat, stürzen sich diese auf ihn.“ (Zitat Städel)
Die beiden Darstellungen trennen ca. 270 Jahre und daher fallen Komposition, Interpretation, Malweise und vieles mehr selbstverständlich unterschiedlich aus.
Rembrandt legt den Fokus, durch seine kunstvolle Blickführung mit Hilfe von Licht und Schatten sowie eine Linienführung, die das Auge des Betrachters zum Auge des am Boden liegenden Simson führt, auf die blutige und brutale Gewalt der Szene.

Max Liebermann, Simson und Delila, 1902, 151 x 212 cm, CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main

Liebermann dagegen inszeniert Anfang des 20. Jahrhunderts die starke Frau, die sich mit Simsons Haaren in der Hand triumphierend über den adonischen Körper des Niedergesunkenen reckt, um die Beute zu übergeben. Die emanzipatorische Bewegung seit Ende des 19. Jahrhunderts machte das Motiv besonders aktuell. Liebermanns Darstellung behandelt die männliche Angst vor der Entmachtung und der Verführung durch die Frau.
In beiden Fällen ist das Thema die auf den ersten Blick hinterhältige Frau, die den Mann mit ihren Reizen heimtückisch in die Falle lockt. Jedoch stellt sich die Frage, wieso der Mann den Verlockungen des Liebesaktes so gar nicht widerstehen konnte, wohlwissend, dass es sich um eine Frau aus dem feindlichen Lager handelte.

Lucas Cranach d. Ä., Venus, 1532, 38 x 25cm UND Ernst Ludwig Kirchner, Stehender Akt mit Hut, 1910 (20), 196 x 65cm, beide: CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main

Der Vergleich der Venus von Lucas Cranach d. Ä. mit Ernst Ludwig Kirchners Stehender Akt mit Hut zeigt ebenfalls augenfällig die Entwicklung über mehrere Jahrhunderte Kunstgeschichte hinweg. Während Cranach seinen Frauenakt als Venus, also mythologische Göttin, ‚tarnt‘, um sie nackt darstellen zu können, sind Kirchner sowie sein Modell, seine Geliebte Doris Große, selbstbewusst bei der Inszenierung des weiblichen Aktes. Der durchsichtige Schleier vor der Scham der Venus enthüllt umso augenfälliger, als er verdeckt, wo der vermeintlich interessante Part des weiblichen Körpers liegt. Kirchner verdeutlicht dies explizit mit dem auffallend dunklen Dreieck über der Scham. Während die zur Renaissancezeit gemalte Göttin an den Betrachter*innen vorbei blickt, schaut der weibliche Akt mit Hut ihnen direkt aus dem Bild heraus in die Augen. Zwischen den Gemälden liegen rund 400 Jahre, in denen sich die gesellschaftlichen Werte und Normen stark verändert haben. 

Gerhard Richter und Daniel Richter

Am Ende ihres Online-Vortrages zeigt Frau Marth die Namensvetter Gerhard und Daniel Richter. Von Gerhard Richterbesitzt das Städel einige Bilder aus seiner frühen Schaffensphase, in der der verschwommene Gestus zu einer ‚friedlichen Beschaulichkeit‘ führt: Wie beispielsweise bei der Kahnfahrt von 1967, deren Vorlage eine Werbefotografie für Urlaub in Bayern aus der damaligen Illustrierten Quick ist. Die Stadtansichten oder der Vorhang können schon eher irritieren.

Das Werk Die Horde von Daniel Richter versetzt durchaus in Aufruhr. 
Bei der Gruppe bedrohlich erscheinender Figuren ist nicht klar, ob es sich um eine Horde von Hooligans, eine Bürgerwehr oder um eine Gruppe von Polizisten handelt. Das ist eigentlich fast egal, denn die Menge der teilweise maskierten und mit Schildern, Schlagstöcken und Knieschonern ausgestatteten Figuren wirkt wie eine Bedrohung.
Die Malweise Richters ist diffus und chaotisch. Die grellen Neonfarben sind gemalt, gesprüht, mit den Fingern aufgetragen oder direkt aus der Tube aufgespritzt. Die Farbe rinnt die Leinwand herunter und auf den zweiten Blick sind Klebestreifen zu erkennen, die scheinbar ohne ersichtliche Ordnung über das Bild verlaufen. Auch die überwältigenden Ausmaße von 2,80 x 4,50 Meter intensivieren das ungute Gefühl.

Als allerletztes Bild sehen wir Yves Kleins Relief éponge bleu
Da es sich um eines meiner Lieblingsbilder in diesem Museum handelt, habe ich dieses wunderbare Blau und den spannenden Künstler bereits in einem meiner Artikel auf dieser Seite besprochen. 
Auch hier gilt: Aufgrund der Bildrechte habe ich alle Kunstwerke mit dem Städel verlinkt.

Fazit: Eine bemerkenswert kurzweilige Führung durch Altbekanntes, erfrischend neu gegenübergestellt, die die Sehnsucht nach Kunst immerhin kurz stillen konnte.

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von britta kadolsky • am

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von britta kadolsky • am

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