Spektakuläre Museumsbauten: Teil 2

britta kadolsky

Museumsarchitektur in ehemaligen Industriebauten 

Im 1. Teil habe ich bereits die Frage gestellt: Welche Chance hat die Kunst neben der bombastischen Museumsarchitektur von heute? Dazu habe ich spektakuläre architektonische Meisterleistungen gezeigt, die eigens für die Präsentation von Kunst gebaut wurden. 

Im 2. Teil beschreibe ich ehemalige Industriebauten die als Museum umgenutzt wurden.Ich beleuchte:

  • Tate Gallery of Modern Art in London
  • Hamburger Bahnhof in Berlin
  • Kindl-Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Berlin
  • Museum Küppersmühle in Duisburg
Tate Modern Museum London Turm, Spektakuläre Museumsbauten
Tate Modern Museum London, Foto: Zheni Yavenplasha, unsplash

Tate Modern in London

Die Tate Gallery of Modern Art in London ist eine der prominentesten Neunutzungen. Das ehemalige Kraftwerk ist mit 11.000 m² Ausstellungsfläche eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Es wurde 2000 eröffnet und 2016 durch einen Erweiterungsbau ergänzt.

Das kastenförmige monumentale Backsteingebäude liegt am südlichen Themseufer und fällt sowohl durch die großen Ausmaße als auch durch den 100 Meter hohen Schornstein schon von weitem auf. Die gewaltige Turbinenhalle weist auf die frühere Nutzung als Kraftwerk hin. Im Innern überwältigen die Ausmaße von 155 Meter Länge, 35 Meter Höhe und 23 Meter Breite immer wieder. Aufwendige Installationen mit viel Platzbedarf, wie Ólafur Elíassons Sonnenauf- und untergang bekommen dort eine passende Bühne. 

Das ehemalige Elektrizitätswerk wurde von Herzog & de Meuron umgebaut. Das bekannte schweizerische Museums-Architektenteam hat bei der Umgestaltung des Gebäudes wenig verändert. Die Erweiterung durch einen leicht in sich gedrehten Turm, ebenfalls aus rotem Backstein, passt sich der alten Industrieanlage gut an. Auf dem Dach sorgt nun eine hohe Glasverkleidung für zusätzliches Tageslicht in den Ausstellungsräumen. Außerdem ist der Blick vom Café dort oben beeindruckend (und zum Leidwesen der Anwohner des nahgelegenen Wohnturms auch der in ihre Appartements). Insgesamt konkurriert die Architektur nicht mit der Kunst im Innern des Museums. Die Sammlung wird in den verschiedenen Galerieräumen großartig präsentiert.

Eine spontane Seh(n)sucht kann (zumindest teilweise) auch online befriedigt werden. 

Hamburger Bahnhot in Berlin, Museum für moderne Kunst, Spektakuläre Museumsbauten
Hamburger Bahnhot in Berlin, Museum für moderne Kunst, Fred Romero from Paris, France, CC BY 2.0 via Flickr

Hamburger Bahnhof in Berlin

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – in Berlin zeigt eine weitere Möglichkeit, alte Gebäude in ein Museum umzuwandeln. Berlin hatte im 19. Jahrhundert viele Kopfbahnhöfe, die übrigens alle nach ihrer Endstation benannt wurden. Die Züge vom Hamburger Bahnhof fuhren nur 37 Jahre lang nach – genau – Hamburg. Danach verkehrten sie vom um die Ecke gelegenen Lehrter Bahnhof (dem heutigen Hauptbahnhof Berlins). 

Der 1840 im wunderschönen klassizistischen Stil im Osten Berlins erbaute Hamburger Bahnhof wurde bereits ab 1906 als Museum für Bau und Verkehr genutzt. Der 2. Weltkrieg zerstörte viel und nach der Teilung Berlins lag das Gebäude mitten im Niemandsland zwischen West- und Ostberlin und wurde gar nicht genutzt.

Als Museum für Gegenwartskunst besteht der Hamburger Bahnhof seit 1996. Zwei Sammlungen bilden den Grundstock der eindrucksvollen Kunst-Kollektion:

  •  Die Sammlung des Bauunternehmers und Kunstmäzens Erich Marx mit Werken von Joseph Beuys, Andy Warhol,
    Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Cy Twombly 
  •  Die Christian Flick Collection, die einen großen Teil des Kunstbestandes darstellt und das Who-is-Who der zeitgenössischen Kunst abbildet. Sie ist in dem 330 Meter langen Anbau – den Rieckhallen – untergebracht, die demnächst abgerissen werden müssen. Unglücklicherweise wird die überragend umfangreiche Sammlung leider abgezogen. Der Hamburger Bahnhof ist Teil der Staatlichen Museen zu Berlin, und der Berliner Senat hat leider versäumt, sich rechtzeitig um eine weiterführende Anmietung zu kümmern. Ein Kultur-Skandal, der bereits in der Presse ausführlich diskutiert wird.

Die große historische Bahnhofshalle mit Eisenkonstruktion bildet eine hervorragende Kulisse für große Installationen – wie voraussichtlich noch bis Januar 2021 für Katharina Grosses multidimensionale hallenfüllende (und außerhalb der Halle weitergehende) farbengewaltige Installation It wasn’t us.

Die anderen Räumlichkeiten in den beiden Flügeln rechts und links der großen Empfangshalle mit den beiden riesigen Toren bieten schöne Galerieräume im white cube Stil für die Kunst. Zusätzlich zu den Sammlungen gibt es spannende Wechselausstellungen.

Mit 10.000 m² Ausstellungsfläche ist der Hamburger Bahnhof eines der größten deutschen Museen für moderne und zeitgenössische Kunst.

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin, Spektakuläre Museumsbauten, alte Brauerei, Kunstgalerie
KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin Foto: Marco Funke, 2019

Kindl in Berlin

Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin ist ganz frisch in der Berliner Kunstmuseumsszene: Seit 2016 wird hier in Neukölln zeitgenössische Kunst gezeigt. Das ehemalige Brauereigebäude mit seiner monumentalen roten Backsteinfassade erinnert an die Tate Modern in London. Der hohe Klinkerturm lässt zusammen mit dem Eingang an eine gotische Kirche denken. Die denkmalgeschützte Architektur der Kindl-Brauerei stammt aus den 1920er-Jahren. Ebenso wie die 6 riesigen Sudpfannen aus Kupfer. Sie stehen noch im Sudhaus und dienen dort als eindrucksvolle Kulisse für ein Restaurant – vegan, wie es sich für Berlin geziemt –mit entzückender 50er-Jahre-Atmosphäre, die von Wand-Kacheln über die Treppengeländer bis zu dem gewaltigen Deckenfenster reicht.

Im 2 Weltkrieg teilweise zerstört, wurde das Gebäude Anfang der 1950er Jahre vom sogenannten Kinoarchitekten Gerhard Fritsche (Kino Zoo Palast) wiederaufgebaut. Bis Anfang der 2000er Jahre wurde hier unter anderem die leichte obergärige Berliner Weisse gebraut, die in knallgrün mit Waldmeisteraroma oder in pink mit Himbeergeschmack den meisten Berlintouristen bekannt sein dürfte. 2006 zog die Brauerei Berliner Kindl an ihren früheren Standort im Osten Berlins zurück. 2011 kaufte das deutsch-schweizerische Ehepaar Burkhard Varnholt und Salome Grisard das Bauwerk und gründetenn das Kindl-Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Das Kesselhaus, eine 20 Meter hohe Halle mit riesigen Fenstern über die gesamte Länge, war der erste Ausstellungsraum, der für eine Kunstausstellung genutzt wurde. Heute bieten die 5500 m² Ausstellungsfläche Platz für Malerei, Bildhauerei, Installationen und Videokunst. Wechselnde Präsentationen von noch nicht ganz so bekannten Künstlern liefern neue Einblicke auf die derzeitige Kunstszene.

Im Keller des Hauses wird übrigens heute wieder gebraut- eine kleine private Brauerei erzeugt hier ein Craftbier.

Küppersmühle, Duisburg, Museum für moderne Kunst, Spektakuläre Museumsbauten, Herzog & de Meuron, MKM Duisburg
Küppersmühle, Duisburg, Museum für moderne Kunst, Hpschaefer http://www.reserv-art.de, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Küppersmühle in Duisburg

Das Museum Küppersmühle für moderne Kunst in Duisburg ist ein weiteres gutes Beispiel für die Umnutzung eines Industriedenkmals zum Museum. Der Gebäudekomplex im Duisburger Innenhafen diente bis 1972 als Getreidespeicher und Mühle. 

Der mächtige Backsteinbau wurde 1999 durch die beiden schweizerischen Museumsarchitekten Herzog & de Meuron zum MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst umgebaut. In dem ehemaligen Speichergebäude entstanden 3 Etagen mit großen Räumen für die Kunst – puristisch, klar und reduziert auf das Wichtigste. Ein Blick nach draußen kann durch raumhohe Fensterschlitze auf den Binnenhafen geworfen werden, lenkt aber nicht von der Kunst ab. Einzig das beeindruckende Treppenhaus aus rötlich eingefärbtem Sichtbeton, das sich elegant wie eine Skulptur emporschwingt, zeigt architektonische Raffinesse, die mit der Kunst konkurriert. Aktuell wird die Ausstellungsfläche des Museums erweitert und bietet somit der Sammlung Ströher mit Werken von K.O. Götz, Bernard Schultze und Gerhard Hoehme und Georg Baselitz, Anselm Kiefer oder Gerhard Richter gut 5.000 m².

Abschließend lässt sich festhalten, dass es einen Unterschied macht, ob ein spektakulärer Museumsbau eigens für die Kunst gebaut oder ob ein ausgedienter Industriebau oder Bahnhof umgewidmet wird. 

Die explizite Museumsarchitektur setzt neue Maßstäbe. In einer Gesellschaft des ‚Höher-Schneller-Weiter-Besser‘ werden auch Museumsbauten immer bombastischer. Sie überschatten oft die Kunstwerke im Innern. 

Anders verhält es sich bei bestehenden Industriebauten, die für die Kunst umgenutzt werden. Zwar kommt auch diese Architektur häufig eindrucksvoll daher, jedoch ist sie zumeist puristischer und reduzierter. Auf ihre reine Funktionalität ausgelegt, lässt sie der Kunst darin Raum zum Atmen. Ihre Monumentalität und ihre klaren Linien sind jedoch ebenfalls beeindruckend.

Entscheidend ist dabei auch, ob die Architektur nur von außen betrachtet atemberaubend wirkt oder ob sie auch im Innern spektakulär sein will. Letzteres lenkt von den Ausstellungsstücken ab.

Allerdings kann ich mich der imponierenden und ästhetischen Kraft nicht entziehen und bewundere die Architektur wie auch die Kunst darin gleichermaßen.

Nachtrag: seit Herbst 2021 hat das Museum Küppersmühle seinen Erweiterungsbau von Herzog & de Meuron eröffnet.

Hier geht es zum 1. Teil des Artikels.

Spektakuläre Museumsbauten

Meine Highlights auf der Biennale in Venedig 2022

von britta kadolsky • am

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Der Deutsche Pavillon in Venedig

von britta kadolsky • am

Auf der 59. Biennale in Venedig beschäftigt sich der Deutsche Pavillon wieder einmal mit sich selbst. Irgendwie gehört das ja zum Pflichtprogramm der deutschen Künstler*innen bei der faschistischen Architekturgeschichte.  Maria Eichhorn habe ursprünglich geplant, den gesamten Pavillon abzutragen und woanders wieder aufzubauen…. Weiterlesen

Kunst in Frankfurts neuem Hochhaus

von britta kadolsky • am

Kostenlos Kunst in Frankfurt genießen – Chiharu Shiota im WINX Tower Fasziniert lege ich meinen Kopf in den Nacken und schaue auf die vier roten Boote, die in luftiger Höhe des Foyers im WINX Tower schweben. Die mit roten Fäden… Weiterlesen

Papierkunst in Berlin

von britta kadolsky • am

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Die Kunst-Biennale Venedig ist wieder da

von britta kadolsky • am

In 2 Wochen ist es endlich wieder so weit. Am 23. April 2022 beginnt die 59. Kunst-Biennale von Venedig. Eigentlich für letztes Jahr geplant, musste das ‚Weltfestival der Kunst‘, wie es das art-Magazin nennt, die Veranstaltung verschieben – aus hinlänglich… Weiterlesen

Kostenlos Kunst in Berlin genießen

von britta kadolsky • am

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Das Bild des Menschen

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10 Fakten über Porträts

von britta kadolsky • am

10 Fakten über Porträts 1. Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht. Wer kennt diesen Reim nicht?! Er verdeutlicht, wie wenig es braucht, um ein Gesicht darzustellen. Wir glauben in allem, was zwei Punkte und einen Strich hat,… Weiterlesen

Kunstspaziergang im Frankfurter Bankenviertel

von Ruth Fühner • am

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Darstellung der Zeit in der Kunst

von britta kadolsky • am

Darstellung der Zeit in der Kunst Die Zeit: Mal „verfliegt“ sie und mal kriechen sie dahin, die Sekunden und Minuten. Die Zeit kann grausam sein, wenn sie uns unsere Vergänglichkeit aufzeigt und auch gnädig, wenn sie „alle Wunden heilt“. Schon… Weiterlesen

Ausstellungstipp: Die Welt von Steve McCurry

von Saskia Wolf • am

von Saskia Wolf: Die Welt von Steve McCurry ist momentan in einigen Ausstellung in Europa zu sehen. Und was für eine Welt das ist – voller Dramen, Emotionen, Schicksalen, uralten Traditionen und Konflikten, aber auch voller Freude und Farben, Momente der… Weiterlesen

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von britta kadolsky • am

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von britta kadolsky • am

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von britta kadolsky • am

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Lucian Freud – Maler der Queen und der Nackten

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Heute möchte ich von einem meiner Lieblingsmaler berichten: Lucian Freud – Maler der Queen und der Nackten. Vor 10 Jahren ist der Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud gestorben.  Neben einem kleinen Bild von der Queen, malte er auch Berühmtheiten wie Kate Moss, Jerry… Weiterlesen

Raffaels Engel sind überall

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Was Paris recht ist, ist Frankfurt billig. Die Glaspyramiden am Messeturm sind, na ja, fast so schön wie ihre Schwestern im Innenhof des Grand Louvre. Immerhin, in eine Art Museum geht es hier auch. Eins, das es zumindest an Ausdehnung… Weiterlesen

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Schon zu Titos Zeiten hatte das istrische Küstenstädtchen Portorož etwas von seiner eleganten Weltläufigkeit bewahren können – und das gilt nicht zuletzt in Sachen Kunst.  1961 fand hier, auf der grünen Halbinsel Seca, erstmals die Bildhauerbiennale Forma Viva statt. Seither… Weiterlesen

Alpinkunst am Großglockner

von Ruth Fühner • am

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17. Architekturbiennale in Venedig – Wie werden wir zusammen leben?

von britta kadolsky • am

How will we live together? Wie werden wir zusammen leben? Das ist das spannende Motto der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig. Das Zusammenleben in der Zukunft ist eine Riesen-Herausforderung: Soziale Ungerechtigkeiten, Nachhaltigkeit, Solidarität, Klimawandel, Migration, Rassismus, politische Polarisierungen … große Probleme… Weiterlesen

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von britta kadolsky • am

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von britta kadolsky • am

Schießkunst – Feministin – Künstlerin: Ein Schuss knallt und kurz darauf läuft rote Farbe über den Körper. Ein zweiter Schuss ertönt, auch er hat getroffen: gelbe Farbe quillt aus der Wunde. Niki de Saint Phalle schießt auf ihr Kunstwerk La mort… Weiterlesen

Wie die Moderne nach Berlin kam – Mariam Kühnel-Hussainis Roman ‘Tschudi’

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Tschudi in Berlin Stellen Sie sich für einen Augenblick das großbürgerlich-kaiserliche Berlin um 1900 vor. Den Kurfürstendamm, das Westend, den Boulevard Unter den Linden. Den Rausch von Gründerzeitarchitektur, die hemmungslos Türmchen und Erker, Karyatiden und anderen Klingeling-Zierrat aufeinanderhäuft. Hinter den… Weiterlesen

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von britta kadolsky • am

Max Beckmann in Frankfurt – eine Ausstellung im Städel Die Museen haben auf. Ich besuche das Städel, bevor nach ein paar Tagen alles wieder schließen muss. Die Beckmann Ausstellung im Städel ist klein, aber fein. Der Fokus liegt auf Beckmanns Jahren in… Weiterlesen

Jeremy Shaw im Frankfurter Kunstverein

von britta kadolsky • am

Hurra – die Museen sind wieder auf Als erster unterrichtet mich der Frankfurter Kunstverein per E-Mail über die Öffnung. Jeremy Shaw wird im Frankfurter Kunstverein gezeigt. Ich verliere keine Zeit und reserviere direkt Tickets: Eine riesige Leinwand erwartet uns bereits im Eingangsbereich:… Weiterlesen

Online-Führung durch die Städel-Highlights

von britta kadolsky • am

Städel Sammlung: Die Highlights  „Museum für zu Hause – Live“ nennt das Museum seine Reihe der Online-Formate. Freudig nehme ich die Online-Führung über die Städel Highlights wahr.Ein Highlight ist die Online-Führung gleich aus mehreren Gründen:   Endlich kann ich mal wieder ein Museum ‚besuchen‘… Weiterlesen

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von britta kadolsky • am

Comic-Autor, Maler, Illustrator und Plattencover-Gestalter von Udo Lindenberg Alfred von Meysenbug, einigen bekannt durch seine Comic-Bücher und die Illustration von Udo Lindenbergs Plattencovern, ist vor einem Jahr am 19. Februar gestorben. Meyse, wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wurde, hieß… Weiterlesen

Online-Führung durch die Balkenhol Ausstellung

von britta kadolsky • am

Was für ein wunderbares Angebot in Anbetracht der pandemiebedingten Schließung: Eine Online Führung durch die Ausstellung von Stephan Balkenhol im Duisburger Lehmbruck Museum.Die monumentalen bemalten Holzskulpturen des Bildhauers sind vielerorts im öffentlichen Raum zu bewundern. Fast in jeder großen Stadt… Weiterlesen

Das Blaue vom Himmel

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Lapis, Indigo und Waid – die Geheimnisse der Farbe Blau.  Keine Spur von Blau, auf diesem Bild der National Gallery in London. Es ist, da sind sich die Experten weitgehend einig, wohl ein echter Michelangelo – wenn auch nicht gerade einer… Weiterlesen

Die Liaison von Kunst und Werbung

von britta kadolsky • am

Was haben Kunst und Mode gemeinsam? Momentan, in der Pandemie: Museen, Modehäuser und Boutiquen haben geschlossen.Aber es gibt noch andere Zusammenhänge . . . Einer der bekanntesten liegenden Frauenakte der Kunstgeschichte ist Manets Olympia; 1865 löste das Bild bei der… Weiterlesen

Stilbruch auf Leinwand: Gerhard Richter

von Ruth Fühner • am

Eine nackte Frau mit blonder Bienenkorbfrisur schreitet eine Treppe herab. Frontalansicht, leicht unscharf. Die Farben: wie auf einem der ersten Farbfotos, ausgeblichen, die Treppe grünlich. Ema, 1966. 2 Meter mal einsdreißig.  Graue Rechtecke. Monochrom. Die Farbe mal mit grobem Pinsel gleichmäßig… Weiterlesen

Spektakuläre Museumsbauten: Teil 1

von britta kadolsky • am

Bei meinen Besuchen in den diversen Museen für moderne und zeitgenössische Kunst fällt mir immer wieder auf, wie beeindruckend Museumsarchitektur sein kann.  Ich denke hierbei an Bauten wie  das zylindrisch geformte Guggenheim Museum in New York das technisch-futuristisch anmutende Centre Pompidou in… Weiterlesen

Kunst im Berliner Technoclub Berghain: Teil 2

von britta kadolsky • am

Teil 2/2: Studio Berlin – Panoramabar, Schlackekeller,große Halle. Der 2. Teil meines Artikels über die großartige Ausstellung im Technoclub (Hier gehts zum 1. Teil). Dort habe ich über die Ausstellung im Main Dancefloor, der Klobar und die Toiletten berichtet.  Für… Weiterlesen

Berlin: Kunst im legendären Technoclub Berghain

von britta kadolsky • am

Teil 1/2: Studio Berlin – Main Dancefloor, Klobar, Unisex Toiletten.  Eine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst in einem der coolsten Clubs Deutschlands: das passt zusammen! Wie allgemein bekannt und x-mal erwähnt: die Clubszene liegt seit Corona brach und die Clubs kämpfen… Weiterlesen

Wo Banane drauf ist, ist Kunst drin!

von britta kadolsky • am

Die Banane ziert Eingänge zur Kunst Alle, die sich für Kunst interessieren haben die knallgelbe Spray-Banane sicherlich schon mal an einer Häuserwand gesehen. Die Banane sieht aus wie aus einem Comic entsprungen. Die sehr einfache Form in Gelb mit den wenigen schwarzen… Weiterlesen

Intensives Blau – das Markenzeichen von Yves Klein

von britta kadolsky • am

“Blue has no dimension it is beyond dimensions.” Yves Klein Intensives Blau – das Markenzeichen von Yves Klein Endlich war ich, nach der Corona-bedingten Schließung, mal wieder im Städel. Die Gegenwartskunst im unterirdischen Erweiterungsbau, den Gartenhallen, ist ganz neu gehängt worden…. Weiterlesen

Ist das Kunst oder kann das weg?

von britta kadolsky • am

Die alte Diskussion… Von wem stammt eigentlich dieses Zitat? Es wird mittlerweile recht häufig benutzt, insbesondere um auszudrücken, dass man das jeweilige Kunstwerk nicht als ein solches anerkennen will. Ich möchte in diesem Artikel der Herkunft auf den Grund gehen und… Weiterlesen