Venedig: kurzer Reiseführer einer Kunstbegeisterten
britta kadolsky
Zwischen Lagune, Palazzi und Kunstgeschichte: Ein Blick auf Venedig jenseits der Biennale

Venedig war für mich lange eine dieser Städte, die ich nur für überlaufen und kitschig hielt, weshalb ich erstaunlich lange gebraucht habe, um endlich hinzufahren. Und dann stand ich dort und konnte kaum glauben, wie sehr mich diese morbide Schönheit sofort faszinierte: die abbröckelnden Farben an den Fassaden, das Wasser überall, die Brücken, die engen Gassen. Venedig fühlt sich gleichzeitig prachtvoll und verfallen, wunderschön und abgetakelt an, und alle Klischees stimmen.
Warum Venedig anders funktioniert

In Venedig habe ich schnell geplante Routen durch die Stadt aufgegeben: Man schlendert einfach durch die Gassen, schaut kurz in eine Kirche und steht plötzlich vor einem Gemälde von Tizian, Bellini oder Tintoretto. Oder man landet vor einem der 175 Kanäle der Stadt, aber keine Brücke ist in Sicht, obwohl es davon auch über 450 gibt. Der etwa 4 Kilometer lange Canal Grande zieht sich wie ein S durch die Stadt und seine geschwungene Form macht die Orientierung nicht leicht. Venedig ist nicht EINE Insel, sondern besteht aus 127 kleinen Altstadtinseln.
Wer in Venedig von A nach B will, läuft oder fährt Boot: Gondel, Wassertaxi oder Vaporetto. Die Gondeln und Wassertaxi sind eine teure Touristenattraktion und das Vaporetto ist der öffentliche Wasserbus in Venedig, der das Pendant zu unserem klassischen Stadtbus oder der Tram ist. Übrigens fahren natürlich auch die Müllabfuhr, der Kranken- und Leichentransport und der Postbote mit dem Boot. Wer den Canal Grande überqueren will, ohne lange zur nächsten Brücke zu laufen, nimmt den Traghetto: eine einfache Gondel, die als günstiger Fährservice von einer Seite zur anderen pendelt.

Venedig hat sechs Stadtviertel, die Sestieri (ein Sechstel), die alle am Canal Grande liegen, und alle grundverschieden sind: Cannaregio, Santa Croce, San Polo, Dorsoduro, San Marco und Castello. Der Canal Grande teilt sie dabei in zwei Hälften: Citra auf der linken Seite vom Markusplatz aus, Ultra auf der rechten. Wer hier eine Adresse sucht, muss umdenken: Venedigs Hausnummern folgen keiner Straßenlogik, sondern gehören jeweils einem Sestiere und laufen von 1 bis in die Tausende. Eine Adresse klingt hier also so: Cannaregio 3027 oder Dorsoduro 2451.

Sogar das Ferro am Bug der Gondel erzählt von der Geografie der Stadt
An der Spitze jeder Gondel sitzt das Ferro da prova: Der geschwungene Metallbeschlag, der wie ein Fragezeichen aus dem Wasser ragt. Und die sechs nach vorne ragenden Zacken stehen für die sechs Sestieri. Der einzelne, nach hinten weisende Zacken, symbolisiert die Giudecca. Das geschwungene Metallblatt in S-Form zeigt die Kurven des Canal Grande oder, einer anderen Deutung zufolge, den Corno Ducale, die Kopfbedeckung des Dogen.

San Marco: Das Herz der Serenissima
San Marco ist das Zentrum. Hier versammeln sich Markusdom, Dogenpalast, die Procuratie, (bereits seit dem 13. Jahrhundert die Stadtverwaltung) und der Campanile zu einem Ensemble. Der Markusplatz ist der einzige Platz der Stadt, der die Bezeichnung Piazza trägt. Die anderen Plätze Venedigs werden Campi genannt, von campo, das Feld, weil sie ursprünglich nicht gepflastert waren. Kleinere Plätze heißen Campiello, der Vorplatz des Dogenpalastes zum Wasser hin Piazzetta. Wer sich in Venedig „an der Piazza“ verabredet, meint genau einen Ort: Piazza San Marco.

Die drei großen Cafés am Markusplatz, Caffè Florian, und gegenüber Caffè Quadri und Caffè Lavena, sind teuer. Aber es sitzt sich herrlich und als Dreingabe zu einem Getränk, gibt es Knabbereien, Livemusik und ‚Theater‘ spendiert. Napoleon nannte die Piazza schon den schönsten Festsaal Europas. Mein Tipp: An einem lauen Sommerabend ab 22.00 ist es nicht mehr so voll, da die Tagestouristen abgereist sind und die Stimmung ist zauberhaft.
Das Caffè Florian, das älteste Kaffeehaus Italiens, seit 1720, hat noch einen Extra-Trumpf: prachtvolle Innenräume im venezianischen Stil, die auch im Herbst oder Winter eine Reise wert sind. Drinnen sitzend wartet man fast darauf, dass gleich Giacomo Casanova zur Tür hereinspaziert.

Isola di San Giorgio Maggiore, gegenüber dem Markusplatz jenseits des Markusbeckens gehört auch zu San Marco, obwohl die kleine Insel direkt neben der Giudecca liegt. In Kirche und Kloster gibt es regelmäßig zeitgenössische Kunstausstellungen. Und: Zwei riesige und frisch restaurierte Gemälde von Tintoretto sind in der Kirche zu bewundern. Außerdem bietet der Turm, obwohl etwas kleiner, eine fast noch schönere Aussicht auf die Lagune und die Stadt als der berühmte Campanile auf dem Markusplatz.

San Marco ist heute das teuerste und touristischste Sestiere der Stadt. Kaum ein Einwohner kann es sich noch leisten, hier zu leben. Aber es fungiert als Schaufenster der Serenissima: laut, überwältigend und einer der meistfotografierten Orte der Welt.

Bei Hochwasser stand die Piazza früher regelmäßig unter Wasser, sie ist der tiefste Punkt in Venedig und das Wasser drückt sich durch die Gullideckel nach oben auf den Platz. Doch mehr zum Acqua Alta weiter unten.
Museen: Museo Correr, Biblioteca Marciana, Palazzo Ducale (Dogenpalast)
Highlights: Markusdom, Teatro La Fenice, San Giorgio Maggiore
Geheimtipp: Mein Lieblingsort am Markusplatz: das Negozio Olivetti. Der Showroom wurde von dem venezianischen Architekten Carlo Scarpa entworfen, und ist eines der schönsten modernen Raumwunder der Stadt. Heute finden hier wechselnde Ausstellungen statt, Scarpas Innenarchitektur ist wunderschön und der Eintritt kostenlos.

Castello: Das ehrlichste Gesicht der Stadt
Castello ist der größte und einwohnerreichste Sestiere und der, in dem Venedig sich am wenigsten verbiegt. Hier spielen Kinder auf den Campi Fußball, plaudern die Älteren vor Haustüren, auch Krankenhaus, das Stadion des FC Venezia liegen hier und die Friedhofsinsel San Michele gehört ebenfalls zu Castello.

Für Kunstinteressierte ist Castello aus einem ganz bestimmten Grund unverzichtbar: Das Arsenale, einst eine der größten Werften der Welt. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden hier Galeeren in einem frühen Vorläufer der Fließbandfertigung gebaut, samt Waffen und Ausrüstung: eine Produktionsleistung, die Europa damals in Staunen versetzte. Heute ist das Areal weitgehend geschlossen, öffnet zur Biennale jedoch für sechs Monate im Jahr seine Tore. Dann wird auch die rund 300 Meter lange Seilerei zu einem der eindrucksvollsten Ausstellungsräume der Hauptausstellung. Ebenfalls in Castello liegen die Giardini, wo neben einem großen Zentralpavillon die Länderpavillons der Biennale stehen. Wer zur Kunst- oder Architekturbiennale nach Venedig kommt, kennt Castello.

Mehr zur Biennale 2026, 2024, 2022.
Museen: Museo Storico Navale (Schifffahrtsmuseum)
Highlight: Die beiden Biennale-Gelände Arsenale und Giardini
Cannaregio: Authentizität und ein dunkles Kapitel
Wer am Bahnhof Santa Lucia ankommt, betritt Cannaregio. Das Viertel im Norden ist ein Ort, an dem ebenfalls noch das echte venezianische Alltagsleben stattfindet Hier stehen keine hohen Palazzi, sondern einfachere Häuser. Die langen Fondamente am Kanal sind von vielen Bars und Restaurants gesäumt.
Das älteste Spielcasino der Welt residiert im Palazzo Vendramin-Calergi am Canal Grande, Der Renaissance-Palast hat dabei auch musikalische Geschichte geschrieben: Hier verbrachte Richard Wagner seine letzten Lebensjahre.

Cannaregio trägt aber auch ein schweres Erbe: Hier entstand 1516 das erste Ghetto der Welt. Der Begriff selbst kommt aus dem Venezianischen (geto = Gießerei). Die jüdische Gemeinde war über Jahrhunderte auf den Campo del Ghetto Nuovo beschränkt, nachts eingesperrt, tags kontrolliert. Das Jüdische Museum dokumentiert diese Geschichte ungeschönt.
Museen: Museo Ebraico di Venezia (Jüdisches Ghetto Nuovo), Palazzo der venezianischen Gotik mit Kunstmuseum Ca‘ d’Oro
Highlight: Santa Maria dei Miracoli (Kirche der Frührenaissance mit Marmorverkleidung und dem Gemälde Madonna mit Kind von Tizian)
Dorsoduro: viel Kunst und viele Studierende
Der Name bedeutet „harter Rücken“. Dorsoduro steht auf dem festesten Untergrund der ganzen Lagune. Das erklärt, warum hier so viele bedeutende Bauten stehen. Die Universität Ca‘ Foscari liegt hier und der Campo Santa Margherita ist einer der lebendigsten Plätze der Stadt, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
Kunsttechnisch ist das Dorsoduro ebenfalls ein Schwergewicht: Die Gallerie dell’Accademia zeigen die größte Sammlung venezianischer Malerei und die Peggy Guggenheim Collection residiert in Peggy Guggenheims halbfertigem Palazzo direkt am Canal Grande. Die berühmte Kunstsammlerin hatte ein gutes Auge: Sie sammelte unter anderem Jackson Pollock , Max Ernst und Alexander Calder, lange bevor sie zu den großen Namen der Kunstgeschichte wurden. Auf der Terrasse zum Canal Grande steht eine Bronzeskulptur von Marino Marini, ein Mann auf einem Pferd, dessen Reiter mit erigiertem Penis nicht jedem gefiel. Der Penis ist tatsächlich abschraubbar und wurde, der Legende nach, je nach Besuch hoher Gäste auch mal abgeschraubt.

Die Ponte dell’Accademia, die hölzerne Brücke zwischen San Marco und Dorsoduro, bietet eine der schönsten Aussichten der Stadt, mit Blick auf den vielleicht prächtigsten Abschnitt des Canal Grande. Auch die Basilika Santa Maria della Salute mit ihrer weißen Kuppel am Eingang des Canal Grande ist von der Brücke aus zu sehen. Sie wurde ab 1631 als Dankeskirche nach dem Ende der Pest errichtet und ist heute eines der prägendsten Wahrzeichen der Silhouette Venedigs.
Die Giudecca ist kein einzelner offizieller Stadtteil und gehört zum Dorsoduro, getrennt durch den breiten Canale della Giudecca, auf dem früher noch die hochhaushohen, monströsen Kreuzfahrtschiffe am Markusplatz vorbeifuhren. Mittlerweile ist das zum Glück verboten. Die schmale Inselgruppe Giudecca, südlich von Venedigs Hauptkern, liegt einige Bootsminuten entfernt und fühlt sich an wie eine andere Stadt: kein Massentourismus, Wohnbebauung der 1960er und -70er Jahre.
Museen: Galleria dell’Accademia, Peggy Guggenheim Collection
Highlight: Santa Maria della Salute, mit Gemälden von Tizian und Tintoretto
Tipp für zeitgenössische Kunst: Die Punta della Dogana war jahrhundertelang Venedigs Zollstation, wo ankommende Waren kontrolliert und versteuert wurden. Heute beherbergt sie die Gegenwartskunstsammlung des französischen Milliardärs François Pinault, der das Gebäude vom japanischen Architekten Tadao Ando behutsam umbauen ließ.
San Polo: Der Bauch von Venedig
San Polo ist der kleinste Sestiere. Hier schlägt das kommerzielle Herz der Stadt: Der Rialto-Markt ist seit dem Mittelalter der Versorgungsmittelpunkt Venedigs. Der Markt am frühen Morgen mit Fisch, Gemüse, Obst und Gewürzen, ist täglich außer sonntags geöffnet.
In dieser Gegend gibt es auch die meisten Bacari (typische venezianische Tavernen), wo die Einheimischen ihren Ombra trinken. Ein Ombra, eigentlich das italienische Wort für Schatten, bezeichnet in Venedig ein kleines 0,1-Liter-Glas Wein, früher angeblich im Schatten des Campanile getrunken, heute überall in der Stadt an den Bacari-Theken zu finden. Dazu bestellt man am besten gleich ein paar Cicchetti, köstliche venezianische Häppchen, die genau für diesen kurzen Stopp zwischendurch gemacht sind.

Die Rialtobrücke verbindet San Polo mit San Marco und war jahrhundertelang die einzige feste Überquerung des Canal Grande. Auf der strahlend weißen Brücke reihen sich auf beiden Seiten kleine Geschäfte, die heute vor allem Touristennippes verkaufen. Ein beeindruckendes steinernes Meisterwerk des 16. Jahrhunderts, aber total überlaufen. Meistens heißt es: Schlange stehen für einen guten Foto-Spot in der ersten Reihe.
In San Polo liegt außerdem die Scuola Grande di San Rocco, für die Tintoretto fast ein Vierteljahrhundert lang sowohl Wände als auch Decken mit Gemälden gestaltete. Damit man sich beim Betrachten von Tintorettos Deckengemälden keinen steifen Nacken holt, gibt es einen praktischen Trick: einen zur Verfügung gestellten Spiegel, der den Blick nach unten lenkt und das Schauen nach oben überflüssig macht.
Weitere Vertreter der Renaissancemalerei sind in der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari zu sehen: Tizian und Bellini.
Museen: Scuola Grande di San Rocco, mit Tintoretto-Zyklus
Highlight: Rialtobrücke
Santa Croce: Eingang zur Stadt
Santa Croce wird gern übersprungen. Wer mit Auto oder Bus anreist, landet an der Piazzale Roma, parkt dort oder steigt am Busbahnhof aus, und von hier geht es nur noch zu Fuß oder mit dem Boot weiter. Über die 1933 eröffnete Ponte della Libertà, die Brücke der Freiheit, ist Santa Croce nämlich der einzige Ort, an dem man Venedig mit dem Auto oder Bus überhaupt erreichen oder verlassen kann, weshalb hier ein Großteil aller Besucher und Bewohner ankommt. Die meisten hetzen trotzdem sofort weiter Richtung San Marco. Dabei ist Santa Croce, im Nordwesten der Stadt gelegen, angenehm ruhig und wenig überlaufen. Auch der wichtige Fähr- und Kreuzfahrthafen liegt auf der Parkinsel Tronchetto, die ebenfalls zu Santa Croce gehört.
Der imposante Palazzo Fontego dei Turchi am Canal Grande beherbergt heute das Naturhistorische Museum. Der barocke Palast Ca‘ Pesaro beherbergt das Museum mit wechselnden Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und das Museo d’Arte Orientale: eine ungewöhnliche, empfehlenswerte Kombination.
Museen: Museo di Storia Naturale (Naturkundemuseum)
Highlight: Ca‘ Pesaro am Canal Grande
Fun Facts: Essen, Wasser und der heilige Markus
Wenn die Kunst auf den Teller kommt: Bellini und Carpaccio

In Venedig tragen sogar Speisen und Drinks die Namen von Künstlern. Sie gehen auf Giuseppe Cipriani zurück, den Gründer der legendären Harry’s Bar: Der Bellini, ein Cocktail aus Prosecco und Pfirsichpüree, wurde nach dem Maler Giovanni Bellini benannt, wegen der ähnlichen rosa Farbtöne in dessen Gemälden. Das Carpaccio, hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, verdankt seinen Namen wiederum Vittore Carpaccio, dessen kräftige Rot- und Weißtöne Cipriani an genau dieses Gericht erinnerten.
„Venedig ist im Wasser, aber hat kein Wasser“
So schrieb der venezianische Chronist Marin Sanudo um 1500. Die Lagune ist Salzwasser, die Adria erst recht. Was auf den Campi wie ein Brunnen aussieht, ist keiner. Es sind die steinernen ‚Köpfe‘ unterirdischer Zisternen, der sogenannten Vere da Pozzo, mit denen die Stadt so viel wie möglich vom kostbaren Regenwasser zu sammeln versuchte. Das aufgefangene Regenwasser durchlief dabei einen natürlichen Reinigungsprozess: Es sickerte durch Sand- und Tonschichten, sodass aus den Zisternen sauberes Trinkwasser geschöpft werden konnte.
Heute kommt das Trinkwasser per Leitung vom Festland. Die kunstvoll gemeißelten Brunnenköpfe aus istrischem Stein, oft mit Löwen, Wappen oder Heiligen verziert, sind geblieben. Nur das Wasser darunter fehlt.
MOSE: Das 7-Milliarden-Projekt gegen die Flut
Das Acqua Alta ist ein altes Problem. Schon früher trafen die Venezianer ihre Vorkehrungen: Laufstege auf den wichtigsten Strecken, Bretter in den Türrahmen der Läden, Besen zum Auswischen, sobald die Ebbe einsetzte.
Seit Oktober 2020 gibt es eine neue Antwort: MOSE besteht aus riesigen Fluttoren an den drei Laguneneingängen. Droht ein Pegelstand von über 110 Zentimetern über Normalnull, werden sie mit Druckluft angehoben und bilden eine Barriere gegen das Adriawasser. Oft wurden die Sperren seither hochgefahren und bewahrten die Stadt vor der Überschwemmung.
Ganz ohne Haken ist das System aber nicht: Weil die Dämme immer häufiger und länger geschlossen werden müssen, fehlt der natürliche Wasseraustausch, was das ökologische Gefüge der Lagune gefährdet. MOSE schützt Venedig und stellt die Lagune vor neue Probleme.
Geschmuggelt im Schweinefleisch: Wie Markus nach Venedig kam
Apropos Wahrzeichen: Der geflügelte Löwe, der von unzähligen Säulen und Fassaden der Stadt herabblickt, ist das Symbol des Heiligen Markus und damit auch von Venedig selbst. Der Legende nach wurden die Gebeine des Evangelisten 828 aus Alexandria gestohlen und nach Venedig gebracht, versteckt unter Schweinefleisch, damit die muslimischen Zollbeamten nicht genauer hinsahen. Seither ist Markus der Stadtpatron, ihm zu Ehren wurde der Markusdom errichtet, und sein Löwe ziert bis heute Flaggen, Wappen und sogar den roten Teppich der Filmfestspiele auf dem Lido.
Fazit
Was soll ich sagen: Venedig ist so wunderschön, das muss einfach selbst erlebt werden, immer wieder.

Danke für die Rezensionsexemplare, kostenlose Werbung:
-> Mehr zur Geschichte Venedigs gibt es im Buch Kleine Geschichte Venedigs von Arne Karsten, C.H. Beck
-> Wunderbare Tipps Bacari und Cichetti finden sich im Rezept-Bildband Aperitivo von Tanja Dusy und Klaus Maria Einwanger.

Venedig – kurzer Reiseführer einer Kunstbegeisterten – britta kadolsky
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