Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen

Ich bin von Xenia Hausners Malerei schon lange begeistert. Nun habe ich sie in Wien getroffen. 

Seit Jahren ziehen mich ihre farbintensiven, großformatigen Gemälde (meist) von Frauen an. Sie schauen mich direkt an oder agieren unergründlich miteinander. Die Szenen sind dabei emotional und offen. Ich frage mich sofort, was wohl zwischen diesen Menschen passiert ist. Manche Kompositionen wirken wie eine banale Alltagsszene, andere scheinen wie ein Filmstill oder eine Szene eines Theaterstücks: Eben nur ein Fragment einer größeren Erzählung.

Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen | Was kann Kunst
Xenia Hausner, MUSIC FOR CHAMELEONS,  2025, Öl und Acryl auf Dibond und Papier, ø 170 cm

Zwischen Nähe und Verlust

Xenia Hausner, Malerei, Exiles 1, Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen
Xenia Hausner, Exiles 1, 2017, Öl auf Papier auf Dibond, 240 x 337 cm

Mit ihrer Serie Exiles erlangte Hausner große Bekanntheit: Exiles 1 wurde sogar als Sondermarke von der Österreichischen Post herausgegeben. 
Exiles 1 zeigt fünf junge Menschen, die aus dem offenen Fenster eines Zuges schauen. Vier Frauen stehen dicht beieinander, in ihrer Mitte ein blonder Mann. Alle wirken sehr jung, vielleicht gerade erwachsen. Ihre Gesichter sind angespannt und sehr ernst. Der Zug scheint im Bahnhof zu stehen oder sich gerade in Bewegung zu setzen. Der Moment bleibt offen. Von rechts nähert sich eine schwarzhaarige Person als Rückenfigur. Sie hebt beide Arme, als wolle sie jemanden erreichen oder festhalten. Von links wird ein Kleinkind in Richtung Zugfenster gehoben. Diese Gesten bringen Dynamik ins Bild. Nähe, Abschied und Dringlichkeit liegen dicht beieinander. Niemand wirkt sicher und die Szene ist beunruhigend.

Xenia Hausner, Malerei, Exiles 1, detail
Xenia Hausner, Exiles 1 (Detail), 2017, Öl auf Papier auf Dibond, 240 x 337 cm

Der Schriftzug am Waggon gibt nur scheinbar Aufschluss über die Herkunft oder das Ziel der Reisenden. Die Kleidung ist zeitgenössisch und unauffällig. Sie lässt sich keiner bestimmten Herkunft oder einem konkreten Ort zuordnen. 

Viele lesen das Werk als Reaktion auf die Fluchtbewegungen 2015. Hausner legt sich jedoch nicht fest. Die Figuren entsprechen keinem vertrauten medialen Bild von Geflüchteten. Sie stehen für einen Zustand: Entwurzelung, Warten, Unsicherheit. 

Typisch für Hausners farbige Leuchtkraft sind die beiden Komplementärfarben Rot und Grün, die sich gegenseitig zum Strahlen bringen und die emotionale Spannung steigern. Eine ungewöhnliche Kolorierung fällt auch beim Inkarnat auf. Die Haut ist von vielen Farbflecken überzogen: Irgendwie zu viel Rouge in Pink, Rot oder Lila auf den Wangen, dazu oft Blau im Innenwinkel der Augen oder am Haaransatz, und doch wirkt alles stimmig. Nackte Haut erscheint manchmal wie Camouflage, so als würde Farbe nicht nur formen, sondern auch tarnen.

Prozess: Der Weg zur Bildfindung

Die Vorbereitungen für ein Bild sind aufwendig und bewusst offen angelegt. Hausner baut ihre Szenen vollständig im Atelier auf. Für die Serie Exiles hat sie ihre Requisiten rund um das Bahnabteil auf dem Schrottplatz der ÖBB gefunden. 

In ihren Gemälden spielen rätselhafte Gegenstände immer eine Rolle: Bojen, chinesische Teekannen, Kanister, Seile, Messer, in einem Selbstporträt auch mal ein Revolver, Reklameschilder, u.v.m. Diese Requisiten irritieren und feuern das Kopfkino an. Teilweise nimmt sie Sachen vom Sperrmüll, aus Trödelläden und von der Straße mit: Je ungewöhnlicher die Objekte sind, umso besser. Warum bestimmte Dinge sie sofort anziehen, kann sie selbst nicht genau erklären. Xenia Hausner weiß nur: Sie muss sie haben. Ihr Atelier gleicht einem Requisiten-Fundus, bereit für neue Bildkonstellationen. Um Schrift oder Zahlen in ihre Bilder zu integrieren, nutzt sie gefundene Werbeschilder, und schafft so auch eine zusätzliche ästhetische und rationale Dimension. 

Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen | Was kann Kunst
Xenia Hausner, AN UNMASTERED PAST,  2020, Öl auf Papier auf Dibond, 135 x 185 cm

Mit diesen Gegenständen und ihren Protagonist_innen – teils Schauspieler_innen, teils Laien – arrangiert Hausner die Szenen. Dieser Aufbau dauert Stunden, manchmal Tage. Sie hat eine Grundidee im Kopf, und während sich die Beteiligten im Raum bewegen und positionieren, beobachtet sie genau, was entsteht. Sie fotografiert immer wieder. Kleine Verschiebungen, ein Blick, eine Geste können alles verändern. Dieser kreative Prozess ist dynamisch und unvorhersehbar; Hausner schätzt Zufälle und spontane Momente. Daher bleibt Hausner bewusst flexibel und verändert die Komposition, wenn sich etwas Unerwartetes ergibt. Offen zu bleiben ist für sie entscheidend. Viele Bilder entstehen aus Momenten, die sie vorher nicht geplant hatte. 

Für die Malerei bilden die gemachten Fotos den Ausgangspunkt. Menschen stellt sie überlebensgroß dar. Um die richtigen Proportionen zu ermitteln, rechnet sie aus, wie groß der Malgrund sein muss. Früher malte Hausner auf Holz, später auf dem leichteren Aluminium-Dibond. Vor kurzem erst hat sie mit der Malerei auf Leinwand begonnen. Die Leinwand ist leichter handhabbar, individuell teilbar und erlaubt größere Flexibilität. Zusätzlich experimentiert sie seit einiger Zeit mit Skulpturen. Auch im Alter von 71 Jahren entdeckt Hausner so noch neue Wege für ihre Arbeit und ihre Figuren.

Frauen als bewusste Entscheidung: Starke Präsenz statt Rollenbilder

Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen
Xenia Hausner, ON THE EDGE, 2016, Oil on Dibond, 55 × 77 cm
 

Warum Frauen? Diese Frage stellt sich bei Xenia Hausners Werk fast automatisch. Sie malt überwiegend Frauen, oft zu zweit, zu dritt oder in kleinen Gruppen. Die Figuren stehen in Beziehungen zueinander, ohne dass diese eindeutig festgelegt wäre. Nähe und Distanz bleiben offen. 

„Frauen sind ein zentrales Element meiner Arbeit.
In meinen Bildern stehen sie stellvertretend für alle Geschlechter.“

Hausner kritisiert die männlich dominierte Kunstgeschichte und die stereotype Darstellung von Frauen. Ihre Frauen sind selbstbewusst. Auch wenn einzelne Figuren isoliert wirken, zeigen sie Haltung, wirken souverän und authentisch. Die Frauen in ihren Gemälden sind konfrontativ und schauen den Betrachtenden oft direkt entgegen. Das ist ungewohnt. Hausner möchte, das wir als Betrachtende ‚positiv erschüttert‘ werden.

xenia hausner, sängerin in grünem kleid, und zwei junge frauen, die sich gegenüber stehen und sich berühren.
Xenia Hausner, STRANGER THINGS,  2022, Öl und Acryl auf Dibond, 160 x 250 cm

Hausners Mann lebt und arbeitet viel in Asien und Hongkong. Auch Xenia Hausner reist gerne und sammelt auf diesen Reisen Objekte, Eindrücke und Bilder. Besonders in Asien findet sie auch Motive, die sie in ihre Arbeit aufnimmt. Außerdem wird es in diesem Jahr sowohl in Seoul als auch in Guangzhou große Ausstellungen von ihr geben.

Xenia Hausner: Malerei, Fahrrad mit chinesischen Teekannen, farbenfroh, hotel shanghai
Xenia Hausner, Hotel Shanghai (Ausschnitt), 2010, Acryl auf Hartfaserplatte, 250 x 290 cm

Warum übersehen Feministinnen Xenia Hausner?

Eine Frage beschäftigt die Künstlerin immer wieder: Warum ignorieren viele Feministinnen ihre Arbeit? Ihre eigene Antwort ist klar: Sie passt nicht ins gängige Opfernarrativ. Hausner ist kein Flüchtlingskind, sie ist nicht unterdrückt, nicht arm und nicht „anders“ markiert. Ihre Position im Leben ist sichtbar privilegiert, und wirtschaftlich läuft alles gut: viele Galerien vertreten sie. Genau diese Faktoren führen dazu, dass ihr Werk oft nicht in feministischen Diskursen als politisch relevant angesehen wird.

Viele feministische Narrative setzen auf Geschichten von Unterdrückung, Marginalisierung oder Widerstand. Hausners Arbeit widersetzt sich diesem einseitigen Muster, weil sie Frauen zeigt, die keine Opfer sind: Ihre Figuren kämpfen, sind stark und leiden zugleich, was sie als zutiefst weibliche Qualität versteht. Dem stimme ich zu, weil gesellschaftliche Strukturen Frauen bis heute stärker in die Rolle der Fürsorgenden und Verantwortlichen drängen: Sie müssen Care-Arbeit leisten, selbstständig, belastbar und anschmiegsam sein und zugleich kraftvoll bestehen, wenn sie auf sich allein gestellt sind. Hausners Frauen können eindeutig feministisch gelesen werden.

Vita

Porträt von Xenia Hausner
Xenia Hausner in ihrem Atelier

Xenia Hausner wurde 1951 in Wien geboren. Kunst gehörte von Anfang an zu ihrem Alltag: Ihr Vater Rudolf Hausner war Maler, ihre Mutter Hermine Restauratorin, auch ihre Schwestern arbeiten kreativ. Ab 1972 studierte Hausner Bühnenbild in Wien und London. Es folgten fünfzehn intensive Jahre am Theater und an der Oper. Sie entwarf mehr als hundert Bühnenbilder, unter anderem für das Burgtheater, das Covent Garden in London und die Salzburger Festspiele. In dieser Zeit schärfte sie ihren Blick für Raum, Licht und dramatische Situationen. 1992 ließ sie die Bühne hinter sich und konzentrierte sich ganz auf die Malerei. Sie hat drei Ateliers: eines in Wien, wo ich sie besuchen durfte, eines in Traunkirchen und eines in Berlin.

Fazit

Hausner entwickelt eine eigene Bildsprache: Die Malerei zeigt eine Leichtigkeit, die dargestellten Frauen nicht. Die brillanten Farben und das Zusammenspiel von realistischer Darstellung und offener Bedeutung fasziniert mich bei ihren Bildern immer wieder. 

Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen, grüne Boje,
Xenia Hausner, NUMBER ONE, 2020, Oil on paper on Dibond, 290 × 199 cm

Die Zitate stammen von der Webseite von Xenia Hausner: https://www.xeniahausner.com/painting_neu/

Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen – Britta Kadolsky

Zu einem ähnlichen Thema weiterlesen: Frauen in der Kunst

Xenia Hausner
Pensée Sauvagejunge Frau im roten Kleid liegt auf der Couch
Beitragsbild: Xenia Hausner, Unter Strom, 2012, Öl auf Dibond, 175 x 220 cm
Xenia Hausner: Schafft eine Bühne für selbstbestimmte Frauen | Was kann Kunst
Katalog, XENIA HAUSNER, TRUE LIES, Hirmer Publisher, 2020

Diesen Beitrag teilen:
Newsletter

Wenn ihr keinen Beitrag verpassen und über neue Artikel informiert werden möchtet, abonniert meinen Newsletter.

"Was kann Kunst" ist auch auf:

Thomas Bayrle erfindet das Große im Kleinen 

britta kadolsky am 9.3.2026

Individuum und Masse: Das war von Anfang an Thomas Bayrles Thema, und es zieht sich über sechs Jahrzehnte bis heute durch.  Die Glücksklee-Dose als Spiegel des Konsums In den Gartenhallen... Weiterlesen

Ikonen der Kunstgeschichte

Saskia Wolf am 21.1.2026

Ein Gastbeitrag von Saskia Wolf: Heute sprechen wir über die Blockbuster der Kunstgeschichte. Kunstwerke, die zu Ikonen geworden sind. Wir kennen sie alle: Die Mona Lisa von da Vinci, den David von Michelangelo oder... Weiterlesen

Papier in der Kunst: Papier inspiriert Kunst über Jahrhunderte

britta kadolsky am 22.12.2025

Was Papier alles kann: Zeichnung, Skulptur, Installation von den Alten Meistern bis zu den Zeitgenossen Albertina – Faszination Papier Viele verbinden Papier in der Kunst noch immer vor allem mit... Weiterlesen

Warum belebt Ophelia Kunst und Popkultur?  

britta kadolsky am 17.11.2025

Ophelia ist wieder da: Taylor-Swift-Fans reisen nach Wiesbaden, um ein Gemälde zu sehen, das plötzlich zum Pilgerort geworden ist: Friedrich Heysers Ophelia.  Das Gemälde, das die amerikanischen Popsängerin zu ihrem... Weiterlesen

Fünf Graphic Novels, die Kunst neu erzählen

britta kadolsky am 3.11.2025

Graphic Novels verwandeln Kunst in Geschichten Graphic Novels über Kunst sind ein junges, aber wachsendes Genre. Sie verbinden Erzählung, Zeichnung und Kunstvermittlung – ohne den belehrenden Ton klassischer Kunstgeschichte. Statt... Weiterlesen

5 berühmte Künstlerpaare der Kunstgeschichte - Zwischen Passion und Untreue

Saskia Wolf am 18.10.2025

Ein Gastbeitrag von Saskia Wolf: Heute stelle ich dir fünf bekannte Künstlerpaare vor. Die Auswahl ist nicht einfach, denn es gibt so viele kreative Geister, die sich gefunden haben. Um ein paar... Weiterlesen

Max Liebermann – Maler des Lichts und des Lebens

britta kadolsky am 26.9.2025

Max Liebermanns berühmtester Satz: „Ick kann jar nich so ville fressen, wie ick kotzen möchte“ ist von 1933. Er soll ihn damals auf dem Balkon seines Hauses am Pariser Platz... Weiterlesen

Chaos, Körper, Farben: Die Kunst von Pipilotti Rist

britta kadolsky am 27.8.2025

Von blauen Spaghetti und zärtlichem Ekel – Pipilotti Rists radikale Bilder Ich weiß nicht, ob ich lachen oder mich wegdrehen soll. In ihrer Videoarbeit Pepperminta (2009) zoomt Pipilotti Rist gnadenlos nah an... Weiterlesen

CIA, Kunst und Kalter Krieg: Die documenta II 1959

britta kadolsky am 17.7.2025

Kunst als Waffe: Wie die CIA den Abstrakten Expressionismus im Kalten Krieg nutzte Was haben Jackson Pollock und die CIA gemeinsam? Propaganda für die Demokratie! Jahrzehntelang war es nur ein... Weiterlesen

Kunst beim Spazierengehen: 10 Skulpturen in Frankfurt 

britta kadolsky am 2.7.2025

Kunst für alle, Skulpturen mitten in Frankfurt Die Sonne scheint, der Sommer ist da: Eine gute Gelegenheit, um Kunst draußen, im öffentlichen Raum in Frankfurt zu erkunden. Zwischen der dominanten... Weiterlesen

David Hockney  - Zwischen Licht und Linie

britta kadolsky am 25.5.2025

Türkis, Sonne, Swimmingpool – David Hockneys kalifornischer Traum Es beginnt mit einem Platschen. Ein Moment eingefrorener Bewegung: eine spritzende Fontäne, eingefasst in Türkis und Azur. David Hockneys Poolbilder sind nicht nur Gemälde –... Weiterlesen

Im Innern des Papiers – Skulpturen von Angela Glajcar

britta kadolsky am 7.5.2025

Ein Tag mit Angela Glajcar Mit einem leichten Ruck schiebt Angela Glajcar die nächste Bahn Papier über den Tisch. Einen Meter fünfzig lang, dick wie Karton, doch in ihren Händen... Weiterlesen

April, April: Die Kunst des Täuschens 

britta kadolsky am 13.4.2025

Trompe-l’œil, Illusion, Op-Art & Virtual Reality – Wie Kunst unsere Sinne täuscht Täuschung fasziniert, weil sie unsere Wahrnehmung auf die Probe stellt. Ob als geschickter Streich oder meisterhafte Illusion –... Weiterlesen

Andreas Mühe – Im Banne des Zorns

britta kadolsky am 16.3.2025

Vom Zorn zur Gewalt: Mühe zeigt die Gesichter des Terrors Kommen manche Menschen bereits kriminell auf die Welt? Eine provokante Frage. Andreas Mühe stellt sie. Und beantwortet sie auch.  Sechs große... Weiterlesen

Martin Kippenberger - Ein Künstler, der Wettsaufen und Punkmusik liebte

britta kadolsky am 18.2.2025

Dies ist die Geschichte eines tragischen und viel zu kurzen Künstlerlebens: Martin Kippenberger trank, feierte und provozierte, als gäbe es kein Morgen. Der deutsche Maler, Bildhauer, Musiker einer Punkband und Selbstdarsteller... Weiterlesen

Die Zahl 100 in der Kunst: Symbolik und Bedeutung

britta kadolsky am 23.1.2025

Anlässlich meines 100. Artikels  Die Zahl 100 ist mehr als eine Ziffer – sie symbolisiert Ganzheit, Vollständigkeit und manchmal sogar Unendlichkeit:  Auch in der Kunst hat die 100 eine besondere... Weiterlesen

Frauenpower: Künstlerinnen und Erfinderinnen

Saskia Wolf am 16.12.2024

Frauen haben über alle Jahrhunderte hinweg mit ihren Erfindungen die Welt verändert oder als Malerinnen Karriere gemacht. Bis ins 19. Jahrhundert war es jedoch den Frauen in Europa verboten eine... Weiterlesen

Hans Haacke: Politische Kunst mit Tiefgang

britta kadolsky am 2.12.2024

Hans Haacke: Eine Legende politischer Konzept-Kunst in der Schirn Kunsthalle Frankfurt Frustriert verließ ich diese großartige Ausstellung. Ein Widerspruch? Keineswegs! Ich war schlicht zu naiv: Kunst begeistert mich immer, egal,... Weiterlesen

Kunst unter Bäumen – der Internationale Waldkunstpfad in Darmstadt 

Ruth Fühner am 10.11.2024

Eine Skulpturensammlung mitten im Wald – das ist der Internationale Waldkunstpfad in Darmstadt, den die Kuratorin Ute Ritschel vor 22 Jahren ins Leben gerufen hat. Alle zwei Jahre lädt sie... Weiterlesen

Blut, Fleisch, Kot: Ungewöhnliche Materialien in der Kunst:

britta kadolsky am 28.10.2024

Blut in der Kunst: Vom Symbol zum Werkstoff  Eine Skulptur aus Blut: Alle fünf Jahre fertigte der britische Künstler Marc Quinn eine Büste von sich an – aus seinem eigenen Blut. Bei seiner... Weiterlesen

Kunst und Kamera: Die vergessene Geschichte der Fotografinnen

britta kadolsky am 1.10.2024

Weibliche Fotografie-Pioniere Das ikonische Schwarzweiß-Foto erzählt nicht etwa die Geschichte einer Frau, die sich in der Badewanne wäscht. Erst auf den zweiten Blick erkennt man am Rand ein Bild von... Weiterlesen

Der Die dADa – Unordnung der Geschlechter

britta kadolsky am 5.9.2024

Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen Die mit pompöser Federboa auf dem Kopf und schmuckvoll drapiertem Kleid kostümierte Baroness Elsa von Freytag-Loringhoven blickt uns am Eingang der Ausstellung mit extravaganter Pose... Weiterlesen

Der Skandal um den Kunstfälscher Beltracchi

britta kadolsky am 8.8.2024

Beltracchi und der gefälschte Campendonk Seit Langem hege ich den Plan, einen Artikel über Kunstfälscher zu schreiben. Nun bietet mir der wohl größte Kunstfälscherskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte um Wolfgang Beltracchi... Weiterlesen

Maurizio Cattelan: Italiens Skandalkünstler 

Britta Kadolsky am 15.7.2024

Wie Maurizio Cattelan die Kunstwelt schockiert Ob es eine goldene Toilette oder ein niedergestreckter Papst ist – Maurizio Cattelan versteht es wie kein anderer, mit seinen drastischen Installationen die Grenzen... Weiterlesen

Zeitgenössische Selbstporträts und ihre verschleierten Botschaften

britta kadolsky am 29.6.2024

Facetten des Selbst: Ein Blick auf fünf einzigartige Selbstporträts in der zeitgenössischen Kunst  Selbstporträts haben eine lange Tradition in der Kunstgeschichte. Künstler wie Rembrandt, Van Gogh und Frida Kahlo schufen... Weiterlesen

Warum die Menschheit ins All muss: Antworten aus dem deutschen Pavillon

britta kadolsky am 16.6.2024

Der deutsche Pavillon in Venedig auf der 60. Biennale  Der deutsche Pavillon auf der Venedig-Biennale beeindruckt durch seine monumentale Architektur, die aus der Zeit der Nationalsozialisten stammt. Künstler:innen, die die... Weiterlesen

Die Top 10 der Biennale in Venedig 2024 (2)

Britta Kadolsky am 31.5.2024

Meine persönlichen Favoriten auf der 60. Biennale für zeitgenössische Kunst – Teil 2: Die Länderpavillons Die Länderpavillons auf der Biennale in Venedig und die ewige Diskussion darum, ob sie in der heutigen Zeit... Weiterlesen

Die Top 10 der Biennale in Venedig 2024

britta kadolsky am 23.5.2024

Meine persönlichen Favoriten der 60. Biennale für zeitgenössische Kunst – Teil 1: Die Hauptausstellung Ich liebe es, die Kunstbiennale in Venedig zu besuchen. 129 Jahre gibt es die Riesenshow nun schon. ... Weiterlesen

Käthe Kollwitz: Kunst als Ausdruck für tiefe Emotionen

britta kadolsky am 17.4.2024

Käthe Kollwitz: Kunst als Ausdruck für tiefe Emotionen Ich mochte die Kunst von Käthe Kollwitz schon immer. Wenn ich in Berlin in der Nähe des Pracht-Boulevards Unter den Linden bin, besuche ich... Weiterlesen

Edgar Schmandt – Ein künstlerisches Vermächtnis in Mannheim

britta kadolsky am 7.4.2024

Die Künstlernachlässe Mannheim bewahren und pflegen die Werke regionaler Künstler:innen, die das kulturelle Erbe der Stadt prägen. Seit 2005 hat die Stiftung sechzehn Nachlässe gesichtet, dokumentiert und sicher verwahrt. Ein... Weiterlesen